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 Messwertverwaltung und Statistik


Verwaltungsmodul für Einzelmesswerte


Die aus einer Prüfung resultierenden Einzelmesswerte werden in einer relationalen Datenbank zusammengeführt und abgelegt. Diese Datenbank kann lokal auf dem Prüfrechner, einem Netzwerklaufwerk oder einem zentralen SQL-Server abgelegt werden.


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In der Messwertverwaltung werden die Messwerte des markierten Datensatzes angezeigt.

Eine eindeutige Identifizierung der Datensätze ist z.B. über einen Barcode möglich und hängt von den Fertigungsgegebenheiten beim Kunden ab. Zu jedem Datensatz werden der Prüfplan mit dem Prüfplanindex, das Datum und die Uhrzeit des Prüfzeitpunkts, die Auftragsnummer des Prüflings, die Prüfstandsnummer, der Prüfer, die Gesamtbewertung der Prüfung und die Einzelprüfschritte mit den Messwerten abgelegt. Auf Wunsch könne zusätzliche Daten wie z.B. Auftrags- und Seriennummern oder ein Verweis auf die letzte Dummyprüfung in die Datei aufgenommen werden.

Es können wahlweise die Messergebnisse von gut und bzw. oder fehlerhaft bewerteten Prüflingen protokolliert werden.

 

Es können einzelne oder nach bestimmten Kriterien ausgewählte Datensätze markiert und in neue Dateien exportiert werden, z.B. für weitergehende statistische Auswertungen. Als Standard wird für jede Kalenderwoche eine Datei im Dateiformat D-BASE IV erstellt. D-Base-Daten können von nahezu allen Anwenderprogrammen wie z.B. MS Excel importiert werden. Neben D-Base sind andere Datenbankformate oder ASCII-Dateien jederzeit realisierbar.

 

In Verbindung mit Etikettier- oder Kennzeichnungssystemen kann die Rückverfolgbarkeit von Prüfergebnissen inklusive der Prüfparameter sichergestellt werden. Mit dokumentierten Dummyprüfungen wird die Funktion des Prüfsystems verifiziert, so dass bei Störungen der Prüfanlage rückverfolgbar ist, bis zu welchem Zeitpunkt korrekt geprüft wurde. Damit kann ohne umfangreiche Wiederholprüfungen sichergestellt werden, dass nur korrekt geprüfte Produkte die Produktion verlassen.


Statistikmodul


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Statistikverwaltung mit den Registern Gut-/Fehler und Messwerte

Das Statistikmodul gliedert sich in vier Teile: in die Gut-/ Fehlerstatistik, die Messwertstatistik, die optionalen Module Messwertverteilung und Langzeitstatistik. Für jeden Prüfplan werden die fünf letzten Tagesstatistiken, die drei letzten Monatsstatistiken und jede Jahres­statistik angelegt.

 

Gut-/Fehlerstatistik

Die Statistik wird aus der Stückzahl der mit gut oder Fehler bewerteten Prüfungen gebildet und im Register Gut-/Fehler der Statistikverwaltung angezeigt. Für die fehlerhaften Prüflinge wird der Prüfschritt, in dem der Fehler aufgetreten ist angegeben.

 

Messwertstatistik

Im Register Messwerte der Statistikverwaltung werden die Minimal- und Maximalwerte sowie die Standard­abweichungen der einzelnen Messwerte für einen Prüfschritt im ausgewählten Zeitraum angezeigt und die Mittelwerte berechnet.

 

Auf Kundenwunsch können die gespeicherten Messwerte für weitere statistischen Auswertungen herangezogen werden. Z.B. kann eine Geräuschstatistik für die gemessenen Geräuschpegel und festgestellten Unwuchten der Terzbandanalyse oder eine Ordnungs­analyse für die erkannten Resonanzen erstellt werden.


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Statistik der laufenden Prüfungen

 

Laufende Gut- / Fehlerstatistik

Unabhängig vom Prüfplan wird die laufende Gut- / Fehlerstatistik erzeugt, mit deren Hilfe sich Schicht- und Losstatistiken erstellen lassen. Diese Statistik kann während des Prüfens zur Überwachung des Prüfprozesses eingeblendet werden und liefert einen schnellen Überblick über die Anzahl der mit gut oder Fehler bewerteten Prüfungen und der fehlerhaften Prüfschritte. Zur Archivierung kann die Gut- / Fehlerstatistik gedruckt werden.


Optionale Erweiterungsmodule


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Messwertverteilung

Optional kann das Statistikpaket mit dem Modul Messwertverteilung erweitert werden. Dieses Modul dokumentiert grafisch die Verteilung der mit gut bewerteten Messwerte innerhalb der Toleranzgrenzen aus dem Prüfplan.

Das Toleranzfenster wird hierbei in 15 Bereiche aufgeteilt.

 

Erweiterungsmodul Ampelfunktion

Zur Überwachung der Prozesssicherheit wird während des Prüfvorganges die so genannte Ampelfunktion eingeblendet, um den laufenden Mittelwert, die Standardabweichung und den cpk-Wert der wesentlichen Messgrößen zu überprüfen. Weist ein Messwert zu große Schwankungen in der Serie auf oder bewegt sich der Mittelwert auf eine der Toleranzgrenzen zu, springt die Ampel von grün auf gelb oder rot.

 

Langzeitstatistik

Die Trendstatistik ermöglicht eine Aussage über die Konstanz der wesentlichen Messwerte über längere Zeiträume. Über Zoomfunktionen kann die Zeitachse verändert werden. Die zusätzliche Darstellung der Toleranzgrenzen aus dem Prüfplan, der Standardabweichung oder des cpk-Werts ist bei der Trendbeurteilung hilfreich.


 
 


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